Interrail 1981 - die Master-Tour


Nach dem Abitur 1981 stand ein Umzug von Athen nach Karlsruhe auf dem Plan. Mittlerweile war ich zum Interrail-Guru aufgestiegen und kannte die Züge zwischen München und Athen wie meine Westentasche. Ich war bahnsüchtig und daher lag es natürlich sehr nahe, den Umzug auf der Schiene mit dem Interrail-Ticket durchzuführen. Natürlich wollte ich dabei das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und plante noch ein paar Sidetrips. So fuhr ich von Karlsruhe, nachdem ich dort einige Umzugskartons abgeladen hatte, nach Stockholm und anschließend nach Oslo, um Reisebekanntschaften zu besuchen, die ich einige Wochen vorher auf der Insel Paros gemacht hatte. Von Oslo ging es dann fast non-stop nach Athen zurück, um die zweite Fuhre Umzugskartons zu holen. Ein kleiner Schlenker nach Wien, um den berühmten Orient Express zu benutzen, musste allerdings sein. Auf diesem Weg legte ich meine wohl geilste Interrail-Teilfahrt zurück: 24 Stunden stehend von Belgrad nach Athen. Ja, es war anstrengend, sehr anstrengend, aber meine Mit-Steher, übrigens alles Interrailer, waren die lustigsten Mitreisenden, die mir je begegnet sind. Mit dieser Interrail-Tour und den dabei zurückgelegten 15.000 Kilometern katapultierte ich mich in den Interrail-Himmel. So dachte ich zumindest, bis ich kurz darauf über einen Werner Karlin aus Lörrach las, der mit knappen 30.000 Kilometern ins Guinness Buch der Rekorde vorgestoßen war. Und so war der Grundstein zu einer weiteren Interrail-Tour gelegt.

Route: Athen, Karlsruhe, Heidelberg, Stockholm, Oslo, München, Wien, Belgrad, Athen, Basel
- 30 Tage

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Buch


Kurswagen nach Dogukapi
eBook
128 S. mit Abbildungen
8 EUR




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Inhalt
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So auch Manfred Weis. In diesem Buch schildert er einige seiner interessantesten Geschichten aus über zehn Jahren Reiseerlebnissen. Im Mittelpunkt stehen dabei immer öffentliche Verkehrsmittel, insbesondere die Eisenbahn. So wird der Leser an die sowjetisch-türkische Grenze entführt, wo der Autor um seine Filme kämpfen muß. In der nubischen Wüste frißt er auf dem Weg nach Khartoum etliche Tonnen Staub. Weniger abenteuerlich, dafür aber umso amüsanter geht es auf dem Balkan und in Kleinasien zu. In mehreren Kapitel erzählt der Autor von seinen Interrail-Touren.